WeltTag der Patientensicherheit

17. September 2021

Mach dich stark für Patientensicherheit

Sicher vom ersten Atemzug an

 

Dankeschön für die vielen Aktivitäten und große Unterstützung zum Welttag der Patientensicherheit 2021

 

An alle Beteiligten, die am Welttag der Patientensicherheit mit einer eigenen Aktion und der Verteilung von Informationsmaterialien zur Patientensicherheit mitgewirkt haben: ein herzliches Dankeschön!

 

Die Aktivitäten rund um den Aktionstag waren in diesem Jahr wieder sehr vielfältig. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat die Kernthemen des Aktionstags in viele überregionale und regionale Medien transportieren können. Mit dem Thema „Sicher vom ersten Atemzug an“ haben wir deutlich gemacht: Patientensicherheit geht alle an!

 

 

 
Pressespiegel Aktionstag 2021

 

 

 
Leuchten für Patientensicherheit 2021 – APS, Charité, MHH

 #PatientSafety  #WorldPatientSafetyDay

 

 

Fotos: Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V., Berlin;  Charité, GRB Ecclesia Gruppe, MHH Medizinische Hochschule Hannover; Klinikum Stadt Soest; Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim; Kreiskrankenhaus St. Ingbert; Gesundheits_und Pflegezentrum Rüsselsheim_gGmbH; KVWL Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe; Naidu Memorial Hospital; St. Marien-Hospital Köln; UKSH Campus Kiel; Klinikum Forchheim Fränkische Schweiz gGmbH; Puente de la Mujer, Buenos Aires; Torre Monumental, Buenos Aires

 

Bildrechte: © Maren Schulz (APS), Susanne Greshake (Charité), GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (Ecclesia Gruppe), Dr. Maria Cartes (MHH), Klinikum Stadt Soest gGmbH, Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim GmbH, Florian Strobel-Wimmer (Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH), GPR Gesundheits_und Pflegezentrum Rüsselsheim_gGmbH, KVWL Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Naidu Memorial Hospital, St. Marien-Hospital Köln, UKSH, Klinikum Forchheim gGmbH, Boehringer Ingelheim S.A., Buenos Aires-Argentina

 

 

Der Aktionstag 2021

 

Das Motto der WHO für die diesjährigen Aktivitäten lautete „Act now for safe and respectful childbirth!“ Und auch in Deutschland gibt es aktuell genügend Raum für Verbesserungen der Patientensicherheit rund um die Geburt.

Das Thema hat sich unmittelbar nach dem Aktionstag als stark relevant erwiesen. Nur wenige Tage nach dem 17. September hat das Bundesgesundheitsministerium neue Vorgaben für Pflegepersonaluntergrenzen in den Bereichen Pädiatrie und Geburtshilfe vorgeschlagen, die eine dauerhafte Gefährdung von Müttern und Kindern bedeuten. In derartigen Arbeitsverhältnissen werden die Mitarbeitenden selbst geschädigt, so dass eine Abwanderung aus den Gesundheitsberufen unvermeidlich ist. Ein Pressestatement dazu hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit unmittelbar nach Erscheinen verfasst und auch die Mitglieder darüber informiert.

Die Geburt ist und bleibt eine Risikosituation für Mutter und Kind, nach wie vor kommen auch in Deutschland Mütter und Kinder zu Schaden, auch diese Themen adressierte die Geschäftsstelle und der Vorstand des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. in zahlreichen Interviews mit Fach- und Publikumsmedien.

 

Patientensicherheit rund um die Geburt war ebenfalls ein Kernthema im Rahmen der Hybrid-Veranstaltung des APS am 17. September zum Welttag der Patientensicherheit. Herausforderungen rund um die Patientensicherheit, die auch in anderen Bereichen auftreten, haben gerade rund um die Geburt das Potenzial, Menschen für ihr ganzes Leben physisch oder auch psychisch zu beeinträchtigen.

Ein wichtiger Punkt ist die Kommunikation. Profis in Sachen Patientensicherheit wissen, dass ein Großteil der vermeidbaren Patientenschädigungen auf unzureichende oder unsichere Kommunikation zurückgeht. Das APS beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ansätzen wie zum Beispiel Simulationstrainings für Teams auf Geburtsstationen oder auch Schulungsprogramme für Beschäftigte, werdende Mütter und Angehörige. Im Rahmen der APS-Veranstaltung zum Welttag der Patientensicherheit wurden dazu Projekte vorgestellt und auch zwei mutigen Erfahrungsberichten von Müttern über ihre als unsicher erfahrenen Geburten Raum gegeben.

Das APS hat an vielen Stellen klar gemacht: alle Aktivitäten für mehr Patientensicherheit sind willkommen und notwendig.

Mit dem Appell, Patientensicherheit verstärkt zu sensibilisieren, hat sich das APS an alle Einrichtungen im Gesundheitswesen gewendet und das Thema auch an zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens adressiert: Schauspieler:innen, Influencer:innen, berühmte Mediziner:innen. Alle waren eingeladen, sich für Patientensicherheit zu engagieren, Informationen zu teilen und das Thema zu verbreiten.

 

Bei vielen Organisationen hat sich vor allem der „Room of Horrors“ als Veranstaltung durchgesetzt: Ein Patientenzimmer, in dem zu Trainingszwecken mehrere Risikoquellen für Patienten versteckt sind. Die Universitätsmedizin Essen bietet mittlerweile mehrere Szenarien ganzjährig an, mit sehr großem Erfolg bei den Mitarbeitenden. Die TU Dresden kombiniert die Suche nach Fehlern mit dem eingängigen Aufruf „Schlag den Prof!“. Die Medizinische Hochschule Hannover bringt unterschiedliche Akteure und Fachgesellschaften bei Ihrer Fachtagung „Patientensicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe“ zusammen.

 

Zahlreiche Einrichtungen erstrahlten durch die Beleuchtung von Denkmälern oder Gebäuden in Orange, um so auch Passanten und allgemeine Öffentlichkeit auf den Aktionstag aufmerksam zu machen.

Immer mehr webbasierte Informationsangebote werden zum festen Bestandteil des Tags der Patientensicherheit werden.

Die Einrichtungen und Organisationen teilten auch ihre Aktivitäten über die sozialen Netzwerke. Einfallsreich gestalteten viele das Thema „vom ersten Atemzug an“ mit emotionalen Babybildern, präsentierten ihre Mitarbeiter:innen an Infoständen oder zeigten ihre wunderschön beleuchteten orangen Gebäude.

 

Über 300 Veröffentlichungen in verschiedensten Medien griffen den Welttag der Patientensicherheit auf. Die BILD Zeitung mit dem patientenorientierten Service-Thema „Wie Sie Fehler in der Klinik vermeiden können“/“Die größten Gefahrenquellen, Was Patienten selbst tun können“. Einem dpa-Interview zum Thema „Sichere Geburt“ ist die große Reichweite in Deutschlands regionalen und überregionalen Tageszeitungen zu verdanken. Auch Zeit Online, die SZ bis hin zu Bunte Online nahmen „Sichere Geburt“ und Tipps vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. in ihren Service-Themen auf. Über Podcasts, Radiobeiträge und TV-Beiträge im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen erreichten die Botschaften zum Welttag der Patientensicherheit bundesweit Hörer und Zuschauer. Begleitet von über 130 Social Media-Beiträgen über die APS-Kanäle.

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat uns in diesem Jahr wieder finanziell unterstützt und damit ermöglicht viele Informationsmaterialien kostenlos anzubieten, die Aktivitäten zu unterstützen und die zentrale Veranstaltung zum WTPS 2021 in Deutschland auszurichten.

 

 
Videos der Hybrid-Veranstaltung des APS am 17.9.2021 in Berlin

 

 

Anlässlich des WELTTAGS DER PATIENTENSICHERHEIT 2021 fand am 17. September unter dem Motto „Mach dich stark für Patientensicherheit – Sicher vom ersten Atemzug an“ eine Hybrid-Veranstaltung mit Online-Livestream statt.

 

 

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Verwendungszweck: WTPS 2021

 

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. steht Ihnen bei Fragen zur Unterstützung und Förderung des Aktionstages gerne zur Verfügung.

 

 

 
AKTIONSBÜNDNIS PATIENTENSICHERHEIT e.V.

Das APS ist das Netzwerk für eine sichere Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Vertreter aller Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen.

 

 

 
Diese Projektseite als Plattform für den Welttag der Patientensicherheit in Deutschland sowie das umfangreiche Angebot von Infomaterialien werden durch das Bundesministerium für Gesundheit mit einer Förderung unterstützt.