Informationen

 Schwerpunktthema 2020

BIST DU SICHER?
PATIENTENSICHERHEIT GEHT ALLE AN!

Ziele des Aktionstages

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Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) bringt in Deutschland seine Erfahrungen und sein Netzwerk als Plattform für den WELTTAG DER PATIENTENSICHERHEIT ein.

 

Wir möchten die Vernetzung weiter fördern. Teilen Sie Ihre Anregungen zum Aus- und Aufbau der Patientensicherheit. Was bieten andere Bereiche, z.B. Lebensmittelindustrie oder Fahrzeugtechnik, an Sicherheitskultur? Wir freuen uns auf Ihre Projekt-Beiträge und lebhaften Austausch.

Machen Sie mit, wir können voneinander lernen!

 

BIST DU SICHER? PATIENTENSICHERHEIT GEHT ALLE AN!

Unter diesem Motto möchten wir Ihr Engagement zum WELTTAG DER PATIENTENSICHERHEIT 2020 vorstellen.

 
Der Aktionstag in Deutschland – unsere Ziele und Themen
  • Präsentation wirksamer Lösungsansätze für mehr Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung
  • Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit und der Medien zu zentralen Themen rund um Patientensicherheit
  • Vorstellung von Modellprojekten
  • Information zu Aktivitäten in Kliniken, Praxen und Heimen zum Thema Patientensicherheit
  • Wie jeder Einzelne zu seiner Sicherheit als Patient beitragen kann

 

Der 17. SEPTEMBER wird international zum World Patient Safety Day

Das APS engagiert sich seit 2015 für eine Aufnahme des Tages der Patientensicherheit in die Liste der internationalen Aktions- und Feiertage der Vereinten Nationen (UN) und  der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um damit eine breite Öffentlichkeit zu dem Thema erreichen.

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Initiative des APS aufgegriffen und auf dem „2nd Global Ministerial Summit on Patient Safety“ im März 2017 in Bonn dafür geworben diesen Thementag international zu etablieren. Die anwesenden Gesundheitsminister und Delegationen aus mehr als 60 Ländern haben daraufhin beschlossen, bei der WHO den Antrag zu stellen, den 17. September zum internationalen Tag der Patientensicherheit zu erklären.

 

Im Mai 2019 haben sich 194 Länder auf der 72. Weltgesundheitsversammlung in Genf verpflichtet, Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit weltweit zu verbessern und zu gewährleisten.

 

Die Weltgesundheitsversammlung erklärt den 17. September zum WELTTAG DER PATIENTENSICHERHEIT (World Patient Safety Day) und beauftragt die WHO den 17. September als jährlichen Welttag der Patientensicherheit auszurichten und zu etablieren. 2019 fand der World Patient Safety Day somit zum ersten Mal weltweit statt und die WHO wird nun jedes Jahr am 17. September das Thema Patientensicherheit international in den Mittelpunkt stellen.

 

Ziel der internationalen Initiative ist Patienten, Gesundheitspersonal, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Forscher, professionelle Netzwerke und die Gesundheitsbranche zu mobilisieren, um sich für die Patientensicherheit einzusetzen und das Engagement in der Öffentlichkeit für Themen im Bereich Patientensicherheit zu stärken.

 

Informationen zum internationalen World Patient Safety Day und zur internationalen Kampagne der WHO unter dem  Motto „Speak up for patient safety“ finden Sie auf der Homepage der Weltgesundheitsorganisation.

 

 

 

Patientensicherheit

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Im Mittelpunkt jeder qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung steht die Sicherheit des Patienten. Unerwünschte Ereignisse, die das ungewollte Ergebnis einer Behandlung sind, gefährden die Patientensicherheit.
Deshalb setzt sich das APS für Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse ein. Viele unerwünschte Ereignisse gehen auf Fehler zurück, die infolge komplexer und arbeitsteiliger Abläufe entstehen. Das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit ist daher das gemeinsame Lernen aus Fehlern.

 

Das APS veröffentlicht die Ergebnisse seiner Projekte und stellt sie allen Einrichtungen und Interessierten im deutschen Gesundheitswesen kostenlos zur Verfügung. Ein wichtiges Praxisinstrument sind die Handlungsempfehlungen. Experten beraten sich in interdisziplinären Arbeitsgruppen und erstellen Anleitungen zur Umsetzung von Sicherheitsstrategien. Begleitdokumente (z. B. Infoflyer, Hintergrundbroschüren) ergänzen die Handlungsempfehlungen.